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PDF/A: das Format für Langzeitarchive

PDF/A ist ein ISO-genormtes PDF, das ohne externe Abhängigkeiten auskommt und deshalb in zwanzig Jahren noch genauso aussieht.

Drei Scanwege: gelochte Einzelblätter, abweichende Vorlagen wie geklammerte Konvolute, und Großformate ab DIN A2. Alle drei ergeben PDF/A mit Texterkennung.Gelochtes Einzelblattläuft durch, in einem ZugAlles, was abweichtKlammern, Heftungen, RisseGroßformat ab DIN A2einzeln geführt und geglättetDas ErgebnisPDF/Adurchsuchbar, mit Texterkennung

Wiedererkennen

Wann dieses Thema zur Frage wird

Drei Momente, in denen es darauf ankommt.

  • Das Archiv soll zwanzig Jahre halten. Das PDF öffnet sich heute, und niemand kann sagen, ob es das in zwanzig Jahren tut.
  • Ein Dokument wird geprüft. Eine Schriftart fehlt, und der Betrachter ersetzt sie durch eine andere.
  • Ein Anbieter liefert PDF. Ob es PDF/A ist, steht nirgends, und nachträglich ändern lässt sich das nicht.

Der Unterschied zum normalen PDF

Ein gewöhnliches PDF darf auf Schriften verweisen, die auf dem Rechner liegen, auf externe Inhalte zugreifen und Verschlüsselung enthalten. Fehlt später eines davon, sieht das Dokument anders aus oder lässt sich nicht öffnen. PDF/A verbietet genau das: Alles, was zur Darstellung nötig ist, steckt in der Datei.

Die Varianten

PDF/A-1 ist die strengste und älteste Variante. PDF/A-2 erlaubt zusätzlich JPEG2000 und eingebettete Dateien. PDF/A-3 darf beliebige Anhänge enthalten. Das wird etwa bei der ZUGFeRD-Rechnung genutzt, wo die XML-Datei im PDF steckt. Der Buchstabe dahinter sagt etwas über den Text: „b" nur bildlich, „u" mit Unicode-Textschicht, „a" zusätzlich strukturiert.

Was wir verwenden

PDF/A-2u. Die Variante erlaubt moderne Kompression, hält die Datei klein und garantiert über das „u" eine durchsuchbare Textschicht mit eindeutiger Zeichenzuordnung.

Warum das steuerlich zählt

Die GoBD verlangen, dass Unterlagen über die gesamte Aufbewahrungsfrist lesbar bleiben und unverändert sind. Ein Format, das seine Darstellung von der Umgebung abhängig macht, erfüllt das nicht verlässlich. PDF/A ist der etablierte Weg, diese Anforderung zu erfüllen.

Fünf Ordner, drei Werktage, null Euro

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